Österreich PRODUKTE Mais Pflanzengesundheit Herbizide

Herbizide

Allgemeine Hinweise zum Herbizideinsatz

  • Vom 4. – 8. Blatt muss der Mais von Unkrautkonkurrenz freigehalten werden
  • Möglichst eine frühe Behandlung anstreben: Unkräuter im Keimblatt- bis max. 3-Blatt-Stadium
  • Schäden an der Kulturpflanze müssen vermieden werden

Bei der Auswahl der Herbizide sind neben der Art der Verunkrautung auch weitere Standortbedingungen und die Wirkungsweise der Produkte zu beachten.

Beispiele für Kontaktherbizide mit Blattwirkung mit den Wirkstoffen: Bromoxynil, Pyridate, Bentazon, Rimsulfuron, Nicosulfuron, Sulcotrione

  • Nicht bei großen Temperaturschwankungen anwenden
  • Nicht in stressgeschwächten Maisbeständen einsetzen
  • Auf intakte Wachsschicht auf den Maisblättern achten
  • Empfohlenen Anwendungszeitraum nicht überschreiten
  • Sortenverträglichkeit beachten (Positivlisten)

Beispiele für bodenwirksame Herbizide mit den Wirkstoffen: Terbuthylazin, Metolachlor, Pendimethalin, Flufenacet, Metosulam, Dimethenamid

  • Nur bei ausreichender Bodenfeuchte wirksam
  • Auf gut abgesetztes Saatbett achten
  • Bodenart und Humusgehalt können die Wirkung beeinflussen

Aus Gründen der Aktualität und wegen der Vielzahl der Produkte und Anwendungsvarianten wird an dieser Stelle auf die Beratung der regionalen Pflanzenschutzdienste und die Produktempfehlungen der Hersteller verwiesen. Über den aktuellen Stand der zugelassenen Pflanzenschutzmittel kann man sich unter der Internetadresse http://www.bba.de/ ausführlich informieren.